So an meinem letzten Tag in Indien ist etwas Zeit für einen Blick zurück. Gute drei Wochen in einem neuen Land. Und ich mag Indien. Habe mich hier sehr wohl gefühlt.
Aber mal von Anfang an. Dank Emirates bin ich genau 24 Stunden später in Kolgata angekommen. Oder um den alten Namen zu verwenden, in Kalkutta. Im Hotel habe ich dann Tiina getroffen. Eine tolle Tänzerin aus Finnland. Das Hotel ist übrigens recht nett und ruhig. Danke Susie für den Tip! Am nächsten Tag hat sich dann die ganze Truppe am Bahnhof getroffen. Eigentlich ein Wunder bei dem ganzen Chaos dort. 5 Stunden Zugfahrt war dann eine gute Gelegenheit die anderen ein bischen kennenzulernen. Und sich an das indische Durcheinander zu gewöhnen. Einfach im Zug zu sitzen ist nicht möglich. Laufend kommen fliegende Händler oder jemand will ein Bild mit dir. Die nicht vorhandene Distanz der Inder ist schon ungewohnt. Man wird direkt und lange angestarrt. Oder gedrückt. Und das man aus Deutschland kommt ist etwas ganz besonderes für viele. Aber ist nicht unangenehm, eher ungewohnt. Das größte Problem ist mehr das Englisch vieler Inder. Da muss man schon kreativ mitdenken, um sie zu verstehen.
Bei der Ankunft in Bolpur ist dann etwas passiert, was mich bis heute begleitet. In dem ganzen Durcheinander habe ich meinen Rucksack von der Ablage genommen und irgendwie hingen die ganzen 10 Kilo plötzlich am kleinen Finger der rechten Hand. Das hat er mir sehr übel genommen. Nichts gebrochen, aber sehr schmerzhaft. Durch tapen an den Ringfinger ging es aber doch irgendwie. Wer Johns Arbeit kennt, der kann nachvollziehen welche Herausforderung das Ballgame für mich war.... Hoffentlich wird der Finger wieder!
Vom Bahnhof ging es dann mit uralten Autos zum TheaterHouse. Es ist ein wunderbarer Ort in einem kleinen Wald. Wobei wir das erst am nächsten Morgen entdeckt haben, denn bei der Ankunft war es schon stockdunkel.
Die Unterkunft ist sehr einfach. Ein sehr hartes Bett, in dem ich aber überraschend gut geschlafen habe. Dusche mit kaltem Wasser, sofern Wasser kommt. Einfaches bengaliches Essen. Jeden Tag vegetarisches Curry, Reis, Chutney und manchmal etwas Fisch. Und zum Frühstück Toast, ein Ei, Bananen und manchmal Butter und Honig. Ab und zu auch Papaya oder Trauben. Bis auf das Frühstück ist alles recht scharf, was ich aber sehr gut vertragen habe. Einfach, lecker, aber nach 2 Wochen war ich froh mal keine gelbe Reispampe zu essen.... ;)
Am ersten Tag war es dann an der Zeit einige Lektionen für Indien zu lernen. Hab immer Klopapier in Reserve. Vor dem Duschen einen Eimer Wasser füllen, falls das Wasser nicht für die komplette Dusche reicht. Sei sparsam mit richtigen Kafffee, denn man bekommt ihn sehr schwer oder gar nicht. Und zwei Wochen ohne Internet. Hätte mir doch eine indische SIM Karte kaufen sollen. Streichle keinen Hund, denn er adoptiert dich sofort. Wenn du einen Yogi siehst, mach einen Bogen oder du hast einen Punkt auf der Stirn. .....
...mehr im Laufe des Tages....jetzt ist es an der Zeit fürs Frühstück....
Aber mal von Anfang an. Dank Emirates bin ich genau 24 Stunden später in Kolgata angekommen. Oder um den alten Namen zu verwenden, in Kalkutta. Im Hotel habe ich dann Tiina getroffen. Eine tolle Tänzerin aus Finnland. Das Hotel ist übrigens recht nett und ruhig. Danke Susie für den Tip! Am nächsten Tag hat sich dann die ganze Truppe am Bahnhof getroffen. Eigentlich ein Wunder bei dem ganzen Chaos dort. 5 Stunden Zugfahrt war dann eine gute Gelegenheit die anderen ein bischen kennenzulernen. Und sich an das indische Durcheinander zu gewöhnen. Einfach im Zug zu sitzen ist nicht möglich. Laufend kommen fliegende Händler oder jemand will ein Bild mit dir. Die nicht vorhandene Distanz der Inder ist schon ungewohnt. Man wird direkt und lange angestarrt. Oder gedrückt. Und das man aus Deutschland kommt ist etwas ganz besonderes für viele. Aber ist nicht unangenehm, eher ungewohnt. Das größte Problem ist mehr das Englisch vieler Inder. Da muss man schon kreativ mitdenken, um sie zu verstehen.
Bei der Ankunft in Bolpur ist dann etwas passiert, was mich bis heute begleitet. In dem ganzen Durcheinander habe ich meinen Rucksack von der Ablage genommen und irgendwie hingen die ganzen 10 Kilo plötzlich am kleinen Finger der rechten Hand. Das hat er mir sehr übel genommen. Nichts gebrochen, aber sehr schmerzhaft. Durch tapen an den Ringfinger ging es aber doch irgendwie. Wer Johns Arbeit kennt, der kann nachvollziehen welche Herausforderung das Ballgame für mich war.... Hoffentlich wird der Finger wieder!
Vom Bahnhof ging es dann mit uralten Autos zum TheaterHouse. Es ist ein wunderbarer Ort in einem kleinen Wald. Wobei wir das erst am nächsten Morgen entdeckt haben, denn bei der Ankunft war es schon stockdunkel.
Die Unterkunft ist sehr einfach. Ein sehr hartes Bett, in dem ich aber überraschend gut geschlafen habe. Dusche mit kaltem Wasser, sofern Wasser kommt. Einfaches bengaliches Essen. Jeden Tag vegetarisches Curry, Reis, Chutney und manchmal etwas Fisch. Und zum Frühstück Toast, ein Ei, Bananen und manchmal Butter und Honig. Ab und zu auch Papaya oder Trauben. Bis auf das Frühstück ist alles recht scharf, was ich aber sehr gut vertragen habe. Einfach, lecker, aber nach 2 Wochen war ich froh mal keine gelbe Reispampe zu essen.... ;)
Am ersten Tag war es dann an der Zeit einige Lektionen für Indien zu lernen. Hab immer Klopapier in Reserve. Vor dem Duschen einen Eimer Wasser füllen, falls das Wasser nicht für die komplette Dusche reicht. Sei sparsam mit richtigen Kafffee, denn man bekommt ihn sehr schwer oder gar nicht. Und zwei Wochen ohne Internet. Hätte mir doch eine indische SIM Karte kaufen sollen. Streichle keinen Hund, denn er adoptiert dich sofort. Wenn du einen Yogi siehst, mach einen Bogen oder du hast einen Punkt auf der Stirn. .....
...mehr im Laufe des Tages....jetzt ist es an der Zeit fürs Frühstück....


